zurück

Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises in Roßdorf

Hier klicken wenn links kein Inhaltsverzeichnis zu sehen ist!

.
Zeitungsbericht aus der STZ:
.
Im Mittelpunkt des 13. Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers in Roßdorf stand ein ausgedehntes Geländespiel. 20 Jugendteams und vier Bambini-Mannschaften hatten beim Absolvieren der fünf Stationen viel Spaß. Am Ende siegte bei den "Großen" die zweite Mannschaft aus Floh und bei den "Kleinen" hatte die zweite Mannschaft aus Breitungen die Nase vorn.

.
Mit der Beteiligung - 300 Mädchen und Jungs aus 18 Jugendwehren des Landkreises Schmalkalden-Meiningen -  zeigten sich die Verantwortlichen um Kreisjugendwart Bernhard Koch hochauf zufrieden. Wobei schon auffiel, dass der Nachwuchs aus dem Altkreis Schmalkalden die Oberhand hatte. Der Meininger bereich war einzig mit den Jugendwehren aus Schwickershausen, Exdorf und Frankenheim vertreten.
Als Gastteam startete eine Mannschaft der Jugendwehr aus Körle, die Dank der Partner aus Floh auch bereits seit einigen Jahren am Zeltlager teilnimmt. Eröffnet wurde das 13. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Schmalkalden-Meiningen, Andreas Clemen und vom Kreisjugendwart Bernhard Koch. Außerdem anwesend waren Landrat Ralf Luther, Roßdorfs Bürgermeister Helmut Wichler und Kreisbrandinspektor Eberhard Abt sowie dessen Vize Klaus Kleimenhagen. Vom stellvertretenden Kreisjugendwart, Jens Holland-Merten, wurde herausgestellt, dass Jugendliche, die bereits bei den ersten Zeltlagern dabei waren, heute als Betreuer fungieren. Ein Beweis dafür, wie der Staffelstab von Generation zu Generation weitergegeben wird. Für künftigen potenziellen Führungsnachwuchs ist damit gesorgt.

.
Einen breiten Raum nahm das Geländespiel am Haupttag des Zeltlagers ein. 24 Teams, vier davon waren Bambini-Mannschaften, beteiligten sich daran. Jeweils sechs Kids bildeten eine Riege. Zwischen den Stationen durften die Mannschaftsmitglieder auch ausgewechselt werden. Die Aufgaben an den fünf vorbereiteten Haltepunkten im Umkreis des Rosagrundes hatten es in sich. Ausgangspunkt war die Grundschule in Roßdorf, wo auf dem Schulhof die Zelte aufgeschlagen waren.
Wer glaubte, das sich die Stationen ausschließlich mit Feuerwehrwissen beschäftigten, der irrte. Sport, Spiel, Spaß und Allgemeinbildung kamen nicht zu kurz. Beispiel Station 3 - Natur. Hier waren anhand von Blättern, Ästen, Holzproben und Baumfrüchten 19 verschiedene Strauch- und Baumarten zu bestimmen. Ebenso galt es, das Alter eines Baumes herauszufinden.
Gaudistationen aber überwogen. Hierzu zählen das Sacklaufen, bei dem zwei Jugendliche mit je einem Bein in einen Kartoffelsack einstiegen und eine bestimmte Strecke abzugehen hatten, und das Einfädeln von Makkaroni auf eine Spaghettinudel auf Zeit. Komplettiert wurde das Geländespiel von den beiden Stationen "Schläuche" und "Wasserspiele". Letzteres war eine schweißtreibende Angelegenheit, da im Umgang mit der Kübelspritze viel Kraft aufgewendet werden musste. An ihr angekuppelt war ein D- und auch ein C-Schlauch. Beide Schläuche mussten zunächst mir Wasser vollgepumpt werden. Möglichst viel von dem Wasser galt es dann in einen Eimer zu spritzen.

.
Bei den Jugendlichen hatte am Ende die zweite Mannschaft aus Floh die besten Karten und holte sich mit 166 Punkten den Sieg. Nur neun Punkte weniger sammelten die Viernauer ein und belegten damit Rang zwei. Auf Platz drei kam mit 154 Zählern die Mannschaft Schwallungen 1. Bei den Bambini gewannen die Breitunger vor den Fambachern und den Roßdorfern.
Selbstverständlich gab es beim 13. Zeltlager auch ausreichend Freizeit. Das Lagerfeuer oder die Disco gefielen den jungen Teilnehmern selbstredend gut. Wie immer bei einem Zeltlager dieser Größe war von den Organisatoren perfekte Logistik gefragt. Die Gastgeber der Freiwilligen Feuerwehr aus Rosa/Georgenzell und Roßdorf meisterten alles mit Bravour. Mit einem 30-köpfigen Helferteam hatten die Gastgeber versorgungstechnisch aber trotzdem alle Hände voll zu tun.
Ganz besonders bei den Kindern und Jugendlichen und  bei den Betreuern kamen die reichhaltigen Frühstücks- und Abendbrotbüffets an. Das Mittagessen am Samstag bestand, wie sollte es auch anders sein, aus der obligatorischen Feuerwehrmahlzeit - Nudeln mit Tomatensoße. Zubereitet wurde sie vom Katastrophenschutzzug des DRK Meiningen. Eine Katastrophe aber - und darin waren sich die Teilnehmer des Zeltlagers einig - war das Essen keineswegs - vielmehr holten sich die Kids vielfach Nachschlag. Ein sicheres Zeichen für die ausgezeichnete Qualität. Die rettungssanitätstechnische Absicherung des Zeltlagers lag in den Händen des DRK-OV aus Kleinschmalkalden, dessen Zuständige über drei Tage in Roßdorf anwesend waren. Insgesamt war das 13. Zeltlager eine rundum gelungene Sache, meinten Teilnehmer, Führungskräfte und auch Organisatoren.
.
weitere Bilder:
.
nach oben
nach oben
nach oben
nach oben
nach oben
nach oben

nach oben


© Feuerwehr Trusetal